Animal Hoarding ist eine psychische Störung, die zum unkontrollierten Halten und Sammeln von lebenden Haustieren führt. Die Haltungsbedingungen unterschreiten alle Standards der Tierhaltung (Hygiene, Pflege, Fütterung, tierärztliche Versorgung). Betroffene erkennen das Leid der Tiere meist nicht und leugnen die offensichtlichen Mängel, oft aus einer falsch verstandenen Tierliebe heraus.
In späten Stadien kommt es zur völligen Verwahrlosung des Tierbestandes. Der Tierhorter ist dabei unfähig, diese Missstände zu erkennen und zu beseitigen. Da die betroffenen Menschen ihren Lebensstil und die Privatsphäre oft ähnlich wie Messies nach außen hin verbergen, wird dieses Verhalten oft erst in einem sehr späten Stadium entdeckt, wenn Nachbarn vom Lärm gestört oder durch Gerüche darauf aufmerksam werden. Die wichtigste Ursache ist Einsamkeit und die Angst vor totaler Isolation. Die Haustiere werden als „Partnerersatz“ oder als „Ersatzfamilie“ betrachtet. Jedes neue Tier bedeutet ein weiteres Glücksgefühl. In manchen Familien, bei denen Tiere den Kindern bevorzugt werden, entwickelt sich auch ein Hoarding-Verhalten. Ein anderer Grund ist das zwanghafte Bedürfnis zu helfen. Das kann beispielsweise dann eintreten, wenn Tiere ausgesetzt werden oder aus einem Tierheim nicht vermittelbar sind.
Psychologische Hintergründe
Notfall nach 16 Uhr: Bitte über die Leitstelle 03941 / 69999 melden. Weiterleitung an unseren Notdienst erfolgt dort. (Nur für dringende Notfälle.)
Am 11.07.26 möchten wir gern mit euch von 10-17 Uhr unser alljährliches Sommerfest mit euch feiern. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Es erwarten euch viele informative Stände, viel Kurzweil für Groß und Klein. Wir freuen uns auf euch. Euer Tierheimteam